24. November 2015

Digital Fashion Marketing - 20 Fashion Cases für 2020

Die Publikation "Digital Fashion Marketing - 20 Fashion Cases für 2020" hat untersucht, welche Schritte große Modeunternehmen derzeit in Angriff nehmen, um mehr "Customer Engagement" zu erreichen. Damit gemeint sind Aktivitäten der Kunden, die kurz- und mittelfristig nicht unmittelbar zu mehr Umsatz führen. Langfristig aber kann "Customer Engagement" die Kundenloyalität und den Markenwert steigern. Das Buch beinhaltet 20 Kampagnen zur Schaffung digitaler Kontexterlebnisse analysiert.

Cover des neuen White Papers "Digital Fashion Marketing"

 

Customer Engagement kann als die Stärke des Einsatzes und der Aufmerksamkeit beschrieben werden, die ein Kunde einer Marke oder einem Unternehmen entgegen bringt. Der Begriff umfasst demnach Interaktionen und Beziehungen zwischen Unternehmen einerseits sowie aktuellen und potentiellen Kunden andererseits. Das Engagement betrifft kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Aspekte, die in Verbindung mit Onlinemedien und vor allem Sozialen Medien wirksam werden. Aufbauend auf positive Erfahrungen mit der Marke oder dem Unternehmen interagiert der Kunde mit dem Unternehmen, gibt konstruktives Feedback teilt dessen Inhalte oder steuert selbst Inhalte bei. Unternehmen können ab einer bestimmten Stufe der Lern- und Erfahrungskurve sogar die Kundeninteraktion steuern und gezielt nützliche Interaktionsmuster erzeugen. "Customer Engagement" gegenüber einem Unternehmen oder dessen Marke kann sich über einen längeren Zeitraum einspielen - sogar ohne einmaligen oder wiederkehrenden Kaufakt im Zuge der Beziehung.

Zu den im Fachbuch thematisierten Mustern der beobachteten Modeunternehmen zählen:

- Einladung zur Teilnahme an einem (Gewinn)spiel (Uniqlo: Shooting im Store mit Viralisierung)
- Aufforderung, Feedback zu geben (TopShop Couture Show)
- Aufforderung zum Herunterladen einer App (Asos, Adidas NEO, Regent Street Association, Zalando)
- Einladung, den Kanal/die Plattform zu wechseln (von Facebook auf Instagram)
- Einladung, sich kreativ zu betätigen (Adidas Supercolor)
- Aufforderung, etwas Neues von der Marke auszuprobieren (Selfridges, Farfetch)
- Aufforderung, eine wohltätige Aktion zu unterstützen
- Offene Fragen in Sozialen Netzwerken stellen („Wo feiert Ihr Halloween?“)

Das Ziel besteht in der Regel darin, für die Kunden (Nutz)werte zu erzeugen, die nicht primär auf Conversions oder Sales ausgerichtet sind. Ein weiteres Ziel ist, die Effekte dieser Kontexterlebnisse genau zu messen.

Die Publikation können Sie hierüber bestellen:

Digital Fashion Marketing: 20 Fashion Cases für 2020

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